Franz Jacob Hering

Franz Jacob Hering soll Ingenieur in Mannheim gewesen sein, dernach Kuren seine heilmagnetische Gabe entdeckte.

lebte in Konstanz und Lugano und scheint regelmässig auf dem Monte Verità gewesen zu sein.

Ida Hofmann, die ihn 1902 kennengelernt hatte, charakterisiert ihn so:

Er ist als Magnetopath in Konstanz ansässig und versteht seine Erfahrungen auf psychischem Gebiet in anregender Weise zu behandeln – auch Hering trägt langes Haar und ist eine gebietende Erscheinung.1

Fidus erwähnt Hering im Zusammenhang der „Zukunftsehe“ neben John Humphrey Noyes und Alice Stockham.2

Veröffentlichungen

  • Die Heilkraft des Geistes! Das eigentliche Wesen des Heilmagnetismus, Konstanz und Zürich 1898.
  • Der menschliche Magnetismus als vornehmster Heilfaktor, seine Freunde und Gegner, Konstanz 1903. Online
  • Das Geschlechtsleben. Neuer Weg zur Vervollkommung und wahrem Lebensglück? Liebe oder Ehe?, Konstanz und Zürich 1904.
  • Ein Beitrag zur Lösung der sexuellen Frage, Lugano-Certenago 1909.

Literatur

W. Bnn., „Vortrag des Herrn F. J. Hering in München und Gründung neuer okkultistischer Gesellschaften“, in: Übersinnliche Welt, 17. Jahrg., 1909, S. 106-107 (Online).

  1. Ida Hofmann, Monte Verità. Wahrheit ohne Dichtung, Lorch 1906, S. 41. []
  2. Fidus, „Vom Schrifttum der Zukunftsehe“, in: Zukunftsehe = Die Schönheit, 21. Jahrg., 1925, Heft 3, S. 157. []