Monte Verità. Wahrheit ohne Dichtung (1. Fortsetzung)

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Nacht in einer kleinen Herberge Unterkunft zu finden. Ein freundliches Kaminfeuer beleuchtete die dunklen Arbeitergestalten, welche in der Wirtsstube am Kamin und an Tischen sassen. Man trank viel Rotwein, man ass Polenta und Minestra und unterhielt sich laut miteinander. Unseren fremdartigen Erscheinungen wurde natürlich die grösste Aufmerksamkeit aber auch gutherzige Bewillkommnung zu teil. Man setzte uns vor was es gab und nach gebührender Stärkung folgten wir der vor Magenweh gekrümmten Wirtin nach dem für uns bereiteten Zimmer mit Doppelbett. Lotte’s, von gymnastischen Uebungen begleitetes Luftbad rief das heftigste Staunen der „padrona“ hervor. Sie glaubte es wohl mit einer Närrin zu tun zu haben, liess es sich jedoch nicht nehmen, Jede von uns eigenhändig mit einem besorgten „bennone, bennone?“ in die Decke zu hüllen und mir danach den ganzen Gram ihrer körperlichen Leiden und ihrer Schicksalsschläge in schwer verständlichem Dialekt zur Traumesnahrung zu geben. Am nächsten Morgen überraschte uns eine geschnalzene Rechnung für die zweifelhaften Genüsse italienischer Küche und Sauberkeit. Auf dem Closet dieser Herberge belustigte uns die pathetisch-komische Inschrift: „Tutto fa bisogno, ma questo e necessario.“

Das Dampfschiff brachte uns nun nach Lugano, wo wir zufällig mit den Brüdern Gräser zusammentrafen. Unserem Vorhaben, in deren Logirzimmer die gegenseitigen Ergebnisse der Expedition zu besprechen, trat der Gastwirt mit dem Bemerken entgegen, dass Frauen kein Zutritt in ein von Männern bewohntes Zimmer gestattet sei. Gräser’s, welche immer „Menschen suchen“, Menschen von denen

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man „erfahren“ kann, beabsichtigten einen Mann, von welchem sie als der Gegend kundig gehört, aufzusuchen. Lotte und ich wanderten bei stets strömendem Regen und Kälte gegen Ponte Tresa. In Agno suchten wir Nachtquartier, man begegnete uns jedoch mit scheuen Blicken und wies uns überall ab. Lotte’s losgelöstes Haar, das in dichten straffen Strähnen ihr Gesicht fast bis zur Nase zu verhüllen pflegt, gab ihr allerdings ein etwas unge-wöhnllches Aussehen. Unverdrossenen Mutes weiter ziehend, hatte ich die Fragen eines Italleners zu pariren, der uns nach einer harmlosen Anrede und Unterhaltung schliesslich einlud „a tre“ in seinem Hause zu schlafen. Wie ungewohnt ist die Selbstständigkeit der Frau, wie wenig ist solche geachtet! — Mut und Ausdauer brachte uns dennoch bei einbrechender Dunkelheit in Ponte Tresa, am Südufer des Lugano-See 2 prächtige Zimmerchen ein. Hier forderte man uns auf unsere Füsse zu waschen, bevor wir unser Bett bestiegen. Am nächsten Morgen kundschafteten wir entlang der schweizerisch-italienischen Grenze das Ufer des Lago di Lugano bis Punto Cerisio aus. Raschen Schrittes eilte plötzlich ein Grenzwächter hinter uns her: „dove vanno loro“? frug er kurz: „a Punto Cerisio in Italia o Svizzera“? Meine Versicherung, dass wir auf der Schweizer Seite blieben, genügte nicht — die verfänglich scheinende Orientirungskarte in meiner Hand ergreifend, liess der Diensteifrige sich das Ziel unseres Weges genau zeigen, worauf er uns ziehen liess. In Punto Cerisio erneuerten wir unsern Proviant und eine stattliche Kindermenge folgte uns auf Schritt und Tritt. Da die Gegend, an sich lieblich, doch wenig für unsere

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Zwecke geeignet war, beschlossen wir, des Nachmittags mit dem Dampfer nach unserem Absteigequartier in Ponte Tresa zurückzufahren. Es war ein kühler Morgen und der sonnenbeleuchtete, um die Mittagsstunde leere Bahnhofsperron schien zur Fütterung am einladenden. Doch unsere Ruhe blieb nicht lange ungestört. Uns mit verächtlichen Blicken von Kopf zu Fuss messend, stellte sich ein Bahnhofsträger dich an uns heran und frug nach unserer Herkunft. Ich scheute die wiederholten lästigen Fragen und gab keine Antwort. Bald folgte ein zweiter Neugieriger, dann der Stationschef, schliesslich ein „feiner Herr“ aus der Stadt und Andere. Alle stürmten in den verschiedensten Zungen mit Fragen auf uns ein: „sono Inglesi“ „sono artisti“, [darunter sind gewöhnlich wandernde Seiltänzer und Kunstreiter gemeint.] „non capiscono“ lautete es. Entrüstet über die unbegründete Belästigung und belustigt über die mannigfachen Mutmassungen fuhren wir Beide zu essen und zu schweigen fort, bis jener „Herr“ ganz einfach nach meiner Landkarte griff um sich unserer Nationalität zu versichern. Da war meine Langmut zu Ende; ich forderte die Karte auf italienisch zurück, verletzte jedoch durch diese Verteidigungsmassregel den Dünkel des Mannes aufs empfindlichste. Kurz darauf standen zwei uniformirte lange Häschergestalten vor uns — mächtige weisse Federstutze vergrößerten ihre Länge um ein Bedeutendes: „Iloro certificate“ herrschten sie uns an; ich muss gestehen, dass mein voriger Uebermut einer kläglichen Mischung von Empörung, Angst und Ohnmacht gewichen war. Meine Erklärung über den Zweck unseres Ausfluges, dass man in Cadenabbia

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Nachfrage um uns halten könne, schien unzulänglich; Personen, die ohne Dokumente, blossfüssig in Sandalen und baarhäuptig in fremdes Land kommen, gelten unbedingt als sehr verdächtig. Die Ungemütlichkeit der Lage nahm zu, als sich die beiden Diener des Staates mit einem verständnisinnigen Blick und einem »prendiamole« anheischig machten, uns abzuführen. Da tauchte als Retterin in der Not die beleibte Gestalt einer Frauensperson vor uns auf; der mitleidsvolle Stationschef hatte uns die des Französischen kundige Posthalterin gesandt, welche nun mit milder Stimme und unzähligen „de grace, mes dames“ vermittelnd eintrat. Der langen Geschichte kurzes Ende war, dass befriedigte Neugier feindlicherseits, freundlicher Stimmung Platz machte. Einer der Polizisten erkundigte sich sogar mit Interesse, welches Instrument ich spiele und von vielen Entschuldigungen begleitet, verfügten wir uns auf das inzwischen angelangte Dampfschiff. Heute würde es mir Spass machen, auch einmal Untersuchungshaft gekostet zu haben — damals verursachte ein Rest sklavischen Ohnmachtsgefühls vor dem »Staate« und seinen Gesetzen die freudige Empfindung des Erlöstseins.

Am nächsten Tage kamen wir bis Luino, am Ostufer des Lago Maggiore. Eine Menge Volks lief hier wie überall unsern Spuren nach — die Hotelfenster des Raumes, in welchem wir unsere Polenta verzehrten waren buchstäblich belagert und das Aufsehen steigerte sich, als wir auf der Post mit den Brüdern Gräser zusammentrafen. Der unablässig herniederprasselnde Regen, Kälte und für diese Umstände ungenügende Kleidung, sowie Unent-schiedenheit bezüglich der Terrainwahl schufen eine

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ziemlich ungemütliche Stimmung. Karl Gräser schilderte später mit Komik den Moment, als er uns blau gefroren in unsern Betten kauernd fand. Und wie schön war es doch, dieses von Plänen und Eindrücken aller Art angeregte freie Wandem. Wieviel grosse Genüsse brachte es für kleine Entbehrungen! An einem Nachmittage stürmte sehnlichst erwartet Henri in unser Zimmer. Mit nackten Waden, ebenfalls blau gefroren, aber er brachte ja nebst unverwüstlichem Humor was Warmes mit, und frische Wäsche! Ein Kaminfeuer und der Entschluss am folgenden Tage an das Nordende des Lago Maggiore, nach Locarno zu fahren, wohin Gräsers uns wieder vorausgeeilt, stellten die alte Heiterkeit wieder her. „Hier findet man Menschen“, „auch langhaarige — vegetarische Pensionen u. s. w.“ schrieb Karl, „kommet zu uns“ und nach vielem Suchen und Fragen fielen wir denn gegen die 6te Abendstunde in die Pension des Ehepaares Engelmann auf dem Monte Trinita oberhalb Locarno. Wir wurden freundlichst empfangen. Die Brüder Gräser schienen hier schon wie zu Hause. Tagsüber wurden nun, diesmal gemeinschaftliche Streifungen in die Umgebung Locarno’s unternommen. Der Abend war meist der musikalischen Unterhaltung im Kreise der Familie Engelmann gewidmet. Vater Engelmann, eine schöngeistig angehauchte Natur rezitirte Stellen aus Opern Wagners und begleitete dazu am Harmonium; eine, unter einem Tische angebrachte Lampe verbreitete rotes Dämmerlicht, welches die Wirkung dieser Vorträge wesentlich erhöhte. An einem dieser Abende lernten wir auch einen, sich in der Folge als treuen Freund erweisenden Mann kennen: Albert Skarvan, ein Slovake.

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Aus Ueberzeugung den Soldatendienst versagend, wurde ihm von dem österreichischen Gericht das Doktordiplom genommen, er musste fliehen, fand in Tolstois Hause liebevolle Aufnahme und hatte sich schliesslich in der Schweiz, vor den Verfolgungen seiner Gegner gesichert, niedergelassen. Ein kräftiges, mit Naturreizen bäuerlicher Abstammung ausgestattetes Mädchen war seit Kurzem seine Gattin. Den nächsten Tag schon waren wir bei Skarvan wie zu Hause. Gleiches Streben nach Wahrheit und Freiheit, unter Menschen menschlich sein, führt rasch zu ungeahnter Herzlichkeit und Seelenverbindung. Als warmer Anhänger Tolstoi’s und seiner Lehren wusste Skarvan anregend von seinen mit Ersterem verquickten Erlebnissen zu erzählen und ein reger Verkehr entspann sich seitdem mit ihm.

Im Monat November verliessen wir die „Wartburg“, welche uns bis dahin auf dem Monte Trinita als Wohnung gedient hatte und zogen nach dem 1/2 Stunde südlich, am See gelegenen Dorfe Ascona. Dort bot sich Gelegenheit zur Ansiedlung und wir erwarben endlich ein herrliches Stück Land (1 1/2 ha) auf massiger Anhöhe, über dem See. Der Grundbesitz wurde dann noch durch Weiterankauf bis zu 3 1/2 ha abgerundet.

Hier muss ich auf Persönliches eingehen und einer ersten Uneinigkeit im Kreise der nur 4 Teilhaber erwähnen, welche in dem ungebetenen Zusammensein mit Gustav Gräser wurzelte. Ich sagte schon, dass seine äussere Erscheinung und seine innerliche Artung sich wesentlich von Allem heute Gewohnten unterscheidet. Nicht unkünstlerisch umhüllt eine lange härene Tunika über Kniehosen die hohe Gestalt eines 22jährigen Burschen. Langes,

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straffes Haar ist durch ein ledernes Diadem von dem sehr regelmässigen Gesicht zurückgehalten. Bloßfüssig oder mit Sandalen an den Füssen schreitet er dahin, ein Täschchen mit dichterischen Ergüssen umgegürtet, einen Hirtenstab in der Hand. Kinder knieen vor ihm nieder denn sie meinen der Heiland erschiene ihnen. Davon ausgehend, dass Schöpfung und Menschheit seiner Entwicklung dienen, dass Geldbesitz schlecht sei, verschanzt sich hier Bettelei und Arbeitsscheu hinter angeblicher Bedürfnislosigkeit. Selbst zu träge um ein angeborenes Künstlertalent weiter zu bilden, oder auf andere Art seinen Unterhalt zu bestreiten, hält Gustav Gräser, um satt zu werden skrupellos in den Gärten der Bauern Einkehr und meint die Menschheit für milde Gaben, Speisung und Wohnung durch seine volltönende Stimme und ein allgemeines Phrasentum über Liebe und Brüderlichkeit voll zu entschädigen; es gelingt ihm oft kleine Geister durch sein Auftreten zu verblüffen; mit Sofismus, aus krankhaften Wahnideen erzeugt, begegnet er den Scharfblickenden und mit mitleidigem Lächeln lässt er sich buchstäblich vor die Türe setzen. Wie unser Schatten war dieser Mann seit München unsern Spuren gefolgt und wirkte durch seine fortdauernde Aufdringlichkeit und einen gewissen lehrhaften Ton den er selbst Greisen gegenüber für angebracht findet, höchst unangenehm auf seine Umgebung. Dem sollte ein Ende gemacht werden und Henri drang mit mir unerbitterlich auf seinen Abzug. Von Karl Gräser, unserm Mitteilnehmer un-begreiflicher Weise in seinem Tun unterstützt, fügten sich jedoch schliesslich Beide und Gustav zog von dannen. Eigentümlicher Weise fanden sich gleichzeitig mehrere, ähnlich geartete Individuen auf dem

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Monte Trinità zusammen. Sie erregten viel Aufsehen, umsomehr als sie ihre Sonnenbäder rücksichtslos auf beliebigem Flecke nahmen, die Bauern erhoben Anklage und Einer nach dem Andern musste schliesslich das Feld räumen.

Im Monat November schloss sich uns meine Schwester Jenny als fünfte Teilhaberin an. Inzwischen hatte die Freundschaft, welche mich mit Henri verband, sich immer mehr gefestigt — unsere Interessen stimmten so sehr überein und unsere gegenseitige Sympathie wuchs so beglückend, dass in Beiden der Wunsch nach dauernder Vereinigung zu erwachen begann. Liebe, als eine in der Natur „frei“ sich vollziehende Vereinigung zweier Wesen betrach-tend, verwerfen wir für uns sowohl den priesterlichen Segensspruch als den Staatsakt. Beide stellen für unsere Begriffe eine autoritäre Einmischung Unbeteiligter dar, sie bieten keinerlei Gewähr für das Treuegelöbnis, in den meisten Fällen besiegeln sie anstatt eines weihevollen Bundes ein Geschäft, welches von zwei oder mehr Interessenten geschlossen wird; sie bestätigen offiziell jene entwürdigende Besitzergreifung der Frau durch den Mann und bieten daher dem klar denkenden Menschen unseres Zeitalters den Inbegriff der Unmoral, der Lüge und der Lächerlichkeit. Immerhin entfesselte die Kunde von unserer freien Vereinigung einen ganzen Sturm von Entgegnungen und Entrüstungen. Meine in München lebende Mutter, welche wohl stets eine unentwegte Verfechterin des Fortschritts war, doch aber nicht mehr genug Anpassungsfähigkeit für die Bestrebungen der heutigen Generation besitzt, auch meine jüngere Schwester Lilly eröffneten eine ganze Streitliteratur gespickt mit den heftigsten Angriffen

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und Vorwürfen, sogar Jenny, welcher unsere Beweggründe am ersten hätten plausibel erscheinen müssen, beugte sich unter der Macht des Vorurteils und hatte ich, Alles in Allem genommen, manch harten Strauss zu fechten. Die Folge hat bewiesen, dass Ueberzeugungstreue schliesslich den Sieg davonträgt — nach kaum Jahresfrist krähte kein Hahn mehr d’rum, wenngleich Einzelne, leider auch mein Bruder und die meisten meiner bisherigen Freunde den Weg zur richtigen Erkenntnis nicht fanden; es sind das entweder kleinliche, von Alltagskram erfüllte Menschen, oder solche, die mit der Not des Erwerbes kämpfend, das Urteil der Welt scheuen und in Folge ununterbrochener Arbeit geistig nicht fortschreiten konnten, weil ihnen einfach die Zeit zu intensivem Denken fehlt.

Im Monat Dezember erhielten wir den Besuch von Henri’s Eltern und Schwester, welche ebenfalls entrüstet über unsere freie Verbindung, den Trauungsakt noch schleunigst erzwingen zu können hofften. Unsere Begegnung am Bahnhof in Locarno war höchst drollig. Vater Oedenkoven meinte seine Tochter, ein junges Mädchen von 20 Jahren in angemessener Entfernung von mir halten zu müssen, wie man denn in ähnlichen und anderen Fällen stets die Frau für besonders sittenverloren ansieht, während der Mann sich nicht allein Freiheit in seinem Vorgehen vorbehalten, sondern sich auch ungestraft und ohne Tadel die grössten moralischen Untaten gestatten darf. Henri’s Mutter schritt zwischen uns Beiden gegen das Grand Hotel in Locarno zu: „mais il faut vous marrier mes enfants, vous n’etez pas marriès, voyons,“ hiess es in wohlmeinendem Tone, ging jedoch bald auf Henri’s Locken über,

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welche vor dem Auge einer an Mode und gesellschaftlichen Zuschnitt gewöhnten Dame ebenfalls nicht zu Recht bestehen konnten. Es folgten peinliche Auseinandersetzungen, besonders mit Henri’s Vater, der leider selbst auf keiner sittlichen Höhe fußend, sich auf das allgemeine Urteil der Gesellschaft angewiesen glaubte; wir begegneten allen Vorwürfen und Einwänden mit grosser Ge-mütsruhe. Am nächsten Morgen kam das Elternpaar auch nach Ascona und brach in schwärzest gefärbte Unheilrufe aus, als es auf der Höhe des Landes stand auf welchem wir unsere Zukunft mit so kühnen Hoffnungen aufbauen wollten. Henri’s Schwester durfte sich trotz des grossen Wunsches ihren Bruder zu sehen, nicht bllcken lassen und alle drei reisten bald wieder ab.

Die Kunde von unserem Unternehmen verbreitete sich und General Lassalle, ein englischer Offizier a. D. erschien eines Tages in unserer Wohnung mit dem Wunsche uns kennen zu lernen; ein anderer Engländer schrieb an Henri: er wünsche, durch die Schriften Tolstoi’s angeregt, seine Laufbahn eines Bankbeamten aufzugeben und zu Spaten und Schaufel zu greifen und bäte um Rat und Ansicht Eine Heilkrise Henri’s im Sinne der Naturheilmethode veranlasste ihn und mich, die etwas feuchte Lage am Seeufer von Ascona mit einem Aufenthalt von mehreren Wochen auf dem Monte Trinita zu vertauschen. Die Zeit unserer Abwesenheit benützte Gustav Gräser um sich wieder in unserem Heim in Ascona einzunisten; Karl hiess ihn abermals willkommen und beiden Brüdern gelang es überdies, dem jüngern in mildem Predigerton, dem

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