Exkurse

Joseph Salomonson

Joseph Salomonson war kurze Zeit Kassier oder Sekretär auf dem Monte Verità. Bevor er auf den Monte Verità kam, war er als Konsul tätig, Direktor zweier Firmen auf Java und Direktor von Kultur- und Handelsunternehmen. Ende 1903 verliess Salomonson Ascona und reiste nach London, New York, an die Côte d’Azure und nach Paris. Mit seinem Erscheinen, gekleidet in eine Tunika, den langen Haaren und dem Bart, die ihn als Christusfigur oder Apostel erscheinen liesen, sorgte er an allen orten für Aufsehen. Als „Meva“ warb er für seine Lehre einer vegetarischen Ernährung und dem Verzicht auf Salz und auf Flüssigkeiten, was eine Verlängerung des Lebens ermöglichen würde.

Joseph Salomonson

Vladimir Straskraba und die „Heidelbeere“

Vladimir Straskraba

Theodor Stern

Theodor Stern war von 1893 bis 1899 als Pfarrer in Köniz im Kanton Bern tätig. Jahrelang von Krankheiten geplagt, begann er im Wald Luft- und Sonnenbäder zu nehmen, was zum Verlust seiner Stelle geführt haben soll. In der Folge gründete er 1902 das Kurhaus Waidberg in Zürich.

Theodor Stern

Der Schriftsteller und Friedensaktivist Otto Borngräber

Otto Borngräber

Grappenhof

Der stattliche Grappenhof in Amden bildete das Zentrum einer religiösen Kolonie, die 1903/04 auf dem Gebiet der Gemeinde Amden am Walensee entstehen sollte. Initiant war Josua Klein, der sich als „Prophet“ in „esoterischen“ Kreisen einen Namen gemacht hatte. Das Projekt kann bis zu einem hewissen Grad als Gegenentwurf zum Monte Verità verstanden werden. Im Zusammenhang mit dem Aufbau der Kolonie berief Klein den Künstler Fidus, eine Kapelle sowie drei monumentale Tempel zu erstellen.

Josua Klein

Ausgewählte Artikel

Sowohl in der Schweizer Presse als auch in Zeitungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Grossbritannien und den Niederlanden und sogar in Übersee wurde in Hinweisen, aber auch in ausführlicheren Beiträgen über die Siedlung in Amden und Josua Klein berichtet.

Een rare kolonie
De Telegraaf (Amsterdam), 14. November 1903.

Der Krach in Amden
Zürcherische Freitagszeitung, 2. Dezember 1904.

[Ein Schwärmer] Neues Wiener Tagblatt, 13. Dezember 1904.

Weitere Hinweise und Beiträge

Fidus in Amden

Tempel in Amden

Gusto Gräser als Anlass zur Abreise aus Amden

Der Besuch Gusto Gräsers, Mitbegründer des Monte Verità, bietet Fidus den Anlass, die Gemeinschaft in Amden in einem theatralischen Abgang zu verlassen.

Im Frühjahr des Jahres 1933 reiste Fidus in die Schweiz und hielt zwischen dem 6. und 30. März an verschiedenen Orten Lichtbildervorträge und machte einen Abstecher ins Tessin.

Spione auf dem Monte Verità?

Am 16./17. Juli 1917 berichten Verschiedene, insbesondere Westschweizer Zeitungen über die Verhaftung von Spionen, die für Deutschland gearbeitetet haben sollen, in Lugano, Locarno und auf dem Monte Verità.

Spione auf dem Monte Verità?

Congrès Coopératif Anational auf dem Monte Verità

Der Congrès Coopératif Anational und das dreiteilige Sonnenfest 1917 auf dem Monte Verità.

Der Kongress

Sonnenfest